Offene Bücherschränke

Immer wieder überraschende neue Bücher!




Die offenen Bücherschränke, die es in vielen großen Städten schon lange gibt, bieten Leseratten immer neues Futter.

Das Prinzip ist einfach: wer möchte, stellt ein Buch in den offenen Bücherschrank und schickt es damit auf die Reise zu anderen Lesern. Und gleichzeitig kann sich jeder Interessierte ein passendes Buch aussuchen, mitnehmen und genießen.

Machen Sie mit und schicken Sie Ihr Lieblingsbuch auf Reisen. Stöbern Sie immer mal wieder, lernen Sie viele unterschiedliche Bücher kennen und vielleicht finden Sie ein neues Lieblingsbuch, für das sich ein anderer Rheinbacher eine breite Leserschaft wünscht.

 

Bitte stellen Sie die Bücher ein, von denen Sie überzeugt sind, dass auch andere Leserinnen und Leser sich dafür interessieren könnten. Und wenn Sie Lust und Laune haben, dann entnehmen Sie die Werke der Autorinnen und Autoren, die gerade jetzt für sie wichtig sein könnten und die aufregende, entspannende oder auch anregende Lektüre versprechen.

Es ist selbstverständlich, dass nur gut erhaltene Bücher eingestellt werden, bitte keine Nachlässe, Bestände alter Buchclubs oder Schulbücher.

Bisher gibt es zwei offene Bücherschränke in Rheinbach

Offener Bücherschrank im Himmeroder Hof

Eingang Himmeroder Wall, direkt links hinter dem Eingangstor.

Der Bücherschrank kann zu den Öffnungszeiten des Himmeroder Hofes genutzt werden
(wochentags 10-17 Uhr, Wochenende 14-17 Uhr und bei Abendveranstaltungen)


Offener Bücherschrank in der Glasfachschule (Staatliches Berufskolleg)

im linken Gebäudekomplex, im Gang hinter der Mensa)

Der Bücherschrank kann zu den üblichen Schulzeiten genutzt werden.

 

Weitere Bücherschränke im Jugendzentrum LIVE und in der Raiffeisenpassage sind geplant.

 

Literatur und Glas

Das Bücherteam hatte im Juni zu einer gemütlichen Runde am Nachmittag in den Himmeroder Hof eingeladen und gleich beim ersten Treffen am 'Offenen Bücherschrank' kam es zu einem regen Austausch über Literatur.

Dabei wurden nicht nur Fundstücke aus dem 'Offenen Bücherschrank' vorgestellt, sondern auch Bücher aus dem eigenen Bestand, die wegen ihrer Besonderheit auf den Leseweg geschickt werden sollten. Manchmal war der Weg dann so kurz, dass sich sogleich ein Mitglied aus der Runde erst mal den Zugriff sicherte, natürlich unter dem Versprechen, dieses Buch sofort nach der Lektüre wieder in den Himmeroder Hof zu bringen. Gesprochen wurde u. a. über Urlaubslektüre, Biographien, anspruchsvoll geschriebene Krimis und sozialkritische Beiträge. Nicht nur vorgestellt, sondern auch herumgereicht wurde ein altes englisches Buch, das sowohl Garten- als auch Kochbuchfreundinnen ansprach.

Kamen die Beispiele bis dahin eher aus dem zeitgenössischen Bereich, erweiterte die Leiterin des Glasmuseums, Frau Dr. Ruth Fabritius, den bis dahin gesteckten Rahmen. Sie führte die Besucherinnengruppe zu einem von Johann F. Hoffmann angefertigten Deckelpokal, der nach einem Motiv von Wilhelm von Kaulbach (1805-1874) gestaltet worden war. Der Maler hatte sich durch das mittelalterliche Gedicht „Unter der Linde“ von Walter von der Vogelweide inspirieren lassen. Dadurch wurde deutlich, dass im Rheinbacher Glasmuseum auch Verbindungen zwischen Literatur und Glas existieren.

Das Team, das den im März 2011 eingerichteten 'Offenen Bücherschrank' betreut, freute sich über den Zuspruch beim ersten Treffen und nahm gerne die Anregung auf, bald zu einem weiteren Gespräch über Literatur und auch Glas am 'Offenen Bücherschrank' einzuladen.

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